Neues aus Molwanien
Die Hopzebja-Gärten enthalten eine Vielzahl von Bäumen, die in Molwanien heimisch sind, darunter auch einige, die sich nirgendwo sonst in der Welt finden; zum Beispiel die Bröselulme, die Splitterfichte und die Jubelweide.
Aber der berühmteste Baum ist wohl eine 150 Jahre alte wurzellose Eiche. Sie gilt als das am langsamsten wachsende Hartholz der Welt. Während des 18. Jahrhunderts war ihr Holz sehr begehrt bei molwanischen Schiffbauern, die mit Vorliebe die kurzen, krummen Äste in ihren Öfen verbrannten.
Nichts für schwache Nerven!
Hier mal wieder ein Geheimtipp: muczecl aus Bardjow
Früher oder später wird allen Touristen in Bardjow muczecl angeboten, ein überlieferter Schafskäse aus Ziegenmilch. Die Einzigartigkeit dieser Delikatesse liegt (abgesehen vom durchdringenden Aroma und widerlichen Geschmack) in der Tatsache, dass der Käse insgesamt von lebenden Maden wimmelt. Viele Touristen empfanden dies als gewohnungsbedürftig, wenn nicht gar schockierend, aber nachdem man ein paar Wochen lang in Molwanien gegessen hat, ist einem dieses Phänomen gründlich vertraut. Ein Wort der Warnung: muczecl ist nicht zu empfehlen für Diabetiker oder Herzkranke. Man hat auch festgestellt, dass es bei Frauen die Wehen auslöst – auch bei solchen, die nicht schwanger waren.







